Der Glaube diverser Religionen an mehrere Götter fasziniert mich seit jeher. Beispielsweise haben Ägypten, Mexiko oder Japan eine unglaublich breit gefächerte und kreative Landschaft an Gottheiten. So gibt es Götter für alle Lebenslagen. Gefühle wie Angst, Neid, Liebe, Frust, Naturerscheinungen wie Tag, Nacht, Wind, und natürlich für ganz alltägliche Dinge wie Träume, Schwangerschaft, etc. Es ist einetolle Vorstellung, dass imaginäre Wesenfür ein Gleichgewicht sorgen oder ganz einfach eine Erklärung für nicht Erklärbares bieten und somit zu einem Grund werden, sein Leben in gerichtete Bahnen zu lenken. Der Gedanke in Bewunderung und gleichzeitig Ehrfurcht vor dem Unbekannten leben zu müssen, um so eine Möglichkeit zu finden Furchtbares zu verstehen oder zu ertragen, ist so alt wie die Menschheit selbst.