Stimmungen lassen sich nicht rational erfassen und schon gar nicht, wenn diese von einer Farbeausgelöst werden. Da Farbe und Form unzertrennlich miteinander verbunden sind, da wir ganz unterschiedliche Sinnes-Zusammenhänge und Assoziationen zur Farbe haben ist eine allgemeingültige Theorie über die psychologische Wirkung der Farbe ausgeschlossen. „Was durch die Farbe gezeigt wird, sind visuelle Wahrnehmungen; aber das, wodurch die Farbe Farbe wird, ist noch nie sichtbar geworden.“ ( Zitat: Liä Dsi: „Das Ewige im Endlichen“)Das Zitat verdeutlicht uns, daß der Farbe zwei Bedeutungen zukommen: Die physikalische Farbwahrnehmung und die innere psychische Farbwahrnehmung. Die physikalische Farbwahrnehmung läuft über die Sehorgane, das Gehirn und die feinstofflichen bzw. metaphysischen Energiezentren ab. Die innere Farbwahrnehmung ist eine psychische Reaktion auf die wahrgenommene Farbe. Wie wir Farbe wahrnehmen und wie wir uns ihrer erinnern, hängt also von unserer Aufmerksamkeit und der Aufnahmebereitschaft ab.